Freitag, 25. Mai 2018

Etappe 2: Attersee bis Kirchdorf in Tirol

Nach einem Frühstück am Attersee ging es über gute Radwege über Mondsee und Thalgau nach Salzburg. Die Salzburger Innenstadt haben wir aus Zeitgründen ausgelassen und sind weiter Richtung Bad Reichenhall gefahren. Während unserer Mittagspause um 15:00 wurden wir von einem Gewitter überrascht und haben eine Stunde in einer Bushaltestelle gewartet bis es vorbei war. Das hat unseren Zeitplan dann endgültig zerstört. Im Regengewand ging's dann auf schönen Schotterradwegen entlang der Saalach bis Lofer. Danach haben wir wegen der Dunkelheit beschlossen den Rest des Weges auf der Bundesstraße zurückzulegen. In Kirchdorf warteten dann schon Viktoria, Christa und Patrick und leider nur noch eine Suppe auf uns.
Attersee

Noch mehr Attersee.

Und noch ein bisschen mehr Attersee.

Kurze Pause.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Etappe 1: Röhrenbach - Ottenstein - Perg - Attnang Puchheim - Attersee am Attersee - eine absolute Nichtempfehlung!

Grausam wars. Wir, Hannah, Jonathan, Franziska und Felix, sind guter Dinge um 6:30 in Röhrenbach losgefahren. Der erste Teil der Strecke bis zum Ottensteiner Stausee war, abgesehen von den obligatorisch Anfangsschwierigkeiten, wie Nachpumpen, Radeinstellungen ändern usw.,  problemlos. Aber dann... ging es die ganze Zeit auf furchtbar zermürbende Art bergauf und bergab. Über Schönbach sind wir nach Perg gefahren und haben dabei 1640 Höhenmeter überwunden, das ist mehr als zwei Mal den Reschenpass fahren. In der Wegbeschreibung wurden nur zwei größere Hügerl erwähnt. Ein besonders frustrierender Moment war, als der Fahrradcomputer von Felix zu einem neuen Bestwert gratuliert hat - noch nie ist er an einem Tag so viele Höhenmeter gefahren. Also wir um 16:00 erst 80 km hinter uns hatten und es auch noch zu regnen begonnen hat, haben wir beschlossen von Perg mit dem Zug nach Attnang Puchheim zu fahren und von dort weiter zum Attersee zu radeln. Um 23:00 sind wir dann endlich angekommen und haben wieder einmal beschlossen Hügellandschaften von unseren Routen für immer zu verbannen. Mittagspause haben wir beim Klausteich gemacht, der sehr schön ist, es gibt zwei Zufahrten, die beim eisernen Bild ist, wie wir jetzt wissen, die eher schlechtere. Bei der unteren gibt es einen Picknicktisch.


Start

Klausteich

Mittagspause

Frustriert in Perg

Freitag, 26. Mai 2017

Venedig - Grado

In der Früh hatten wir wieder ein paar Navi-Schwierigkeiten und erreichten nach einer ziemlich gestressten Fahrt unsere Fähre von Tronchetto nach Punta Sabioni auf die Sekunde genau. Venedig ist auch von der Fähre aus sehr schön und mit jeder Minute stieg die Urlaubsstimmung. Von Punta Sabioni fuhren wir relativ schnell, und immer wieder auf größeren Straßen, Richtung Cervignagno. Das Wetter war wieder wunderbar und es war auch schön mal mehr als den Strand von diesem Teil von Italien genauer zu sehen. Mittagspause machten wir aber trotzdem am Strand und um zirka 8:00 kamen wir in Grado an und belohnten uns mit einer Pizza und einem Eis am Kai in Grado. Die letzten Kilometer bis zum Campingplatz bewältigten wir auch noch ohne Probleme und seit dem ist Urlaub mit Myriam und Claudia angesagt. Jetzt zwei Tage später spüren wir die Beine immer noch ein bisschen und sind sehr zufrieden mit dieser schönen Tour.

Was wir dieses Jahr mit der neuen Route gelernt haben:

- die Route ist sehr schön, funktioniert aber nur, wenn wirklich durchgehend schönes Wetter ist
- beim nächsten Mal würden wir wahrscheinlich mit dem Zug nach Kufstein fahren und die Tour erst dort beginnen. Die ersten zwei Tage waren schon sehr anstrengend und dass wir jedes Jahr im Mai zwei Wochen Zeit haben ist eher unrealistisch.
- der Reschenpass ist viel cooler als der Radlpass
- 50+ Sonnencreme schützt, wenn man sich alle paar Stunden einschmiert, auch bei stundenlangem Sonnenschein vor Sonnenbrand - sehr braun wird man dabei aber trotzdem











Verona - Venedig Mestre

Um 8:00 in der Früh haben wir Verona verlassen und haben uns die ersten zwei Stunden trotz/wegen Navi im Industriegebiet um Verona verfahren. Irgendwann haben wir dann doch den Radweg gefunden und sind bei strahlendem Sonnenschein 137 km zügig über Padova bis Venedig Mestre gefahren. Vor Venedig gab es entlang des Kanals einige herrschaftliche alte Villen, die uns besonders gut gefallen haben. Den Abend haben wir in Venedig verbracht, wobei wir leider den vorletzten Zug verpasst haben und dann erst um 1:00 im Bett waren. Beste Voraussetzungen für den letzten Tag also ;)







Montag, 22. Mai 2017

Rovereto - Verona

Relativ früh haben wir uns heute Richtung Gardasee auf den Weg gemacht und haben uns nach 20 km Hügellandschaft direkt am Seeufer ein zweites Frühstück mit wunderschönem Ausblick gegönnt. Dann gings weiter auf der Bundesstraße entlang des Sees, bis wir plötzlich von der Polizei aufgehalten wurden. Nach dem Teil der Straße der durch Tunnel geht stand eine Polizeistreife, die ausschließlich Radfahrer aufgehalten hat um ihnen pro Person 16,80€ abzunehmen, als Strafe dafür, dass im Tunnel keine Warnweste getragen wurde. Wir hatten da leider doppelt Pech, nicht nur weil wir zu zweit waren, sondern weil wir die letzten beiden Radfahrer waren, die die Polizisten vor ihrer Mittagspause aufgehalten haben. Besonders ärgerlich war, dass Felix eine Warnweste gut sichtbar um den Sitz des Liegerads gewickelt hat, die Polizistin aber meinte, dass er sie tragen müsste. Eine angezogene Warnweste wäre aber nicht sichtbar, die Mittagspause war da wohl wichtiger als die Verkehrssicherheit. In Österreich hätte Felix sicher eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingebracht um auch endlich einen eigenen elektronischen Akt zu bekommen 😉 Danach gings ohne Tunnel weiter den See entlang, bis wir irgendwann Richtung Verona abgebogen sind. Dabei mussten wir wieder einmal feststellen, dass sich Wasser immer am tiefsten Punkt der Gegend sammelt - die Strecke war anfangs sehr hügelig. Irgendwann erreichten wir die Etsch und fuhren gemütlich nach Verona und zu unserem Quartier, das sehr schön und günstig ist und einen sehr netten Innenhof hat.









Sonntag, 21. Mai 2017

Meran-Rovereto

Der heutige Tag war sehr entspannt. Von Mera, über Bozen und Trient sind wir die 120km nach Roberto zügig gefahren. Dabei hatten wir schönes Wetter. Ab 5 Uhr kämpften wir mit starkem Gegenwind.





Landeck - Meran

Geil wars!!
Sehr früh sind wir von Landeck gestartet und haben uns 40 km dem Reschenpass genähert. Durch das ständige auf und ab hatten wir schon vor dem Pass statt 300 Höhenmetern, wie im Höhenprofil angegeben, mehr als das doppelte bewältigt. Nach einem kurzen Abstecher in die Schweiz haben wir uns vor dem Pass noch kurz gestärkt. Der 11 Kehren und 7km lange Pass war angenehmer zu fahren, als erwartet und 1 Stunde 10 Minuten später fanden wir uns 500 Höhenmeter höher im wunderschönen tiroler Hochgebirge wieder. Die 4km nach Reschen und zur Grenze hatten es zwar nochmal in sich, waren landschaftlich aber atemberaubend. In Reschen empfing uns ein ziemlich starker und kalter Wind und wir beeilten uns zur Abfahrt zu gelangen. Kurz nach Reschen fängt der Radweg den Berg hinunter an und macht richtig Spaß. 140 km geht es nur bergab und vor allem im ersten Drittel steigen die Geschwindigkeiten. Abgesehen davon, dass es Spaß macht den Berg hinunter zu rasen, ist es interessant zu sehen wie schnell sich die Vegetation ändert. Gerade noch im südtiroler Hochgebirge waren wir eine Stunde später umgeben von Wein und Apfelbäumen.
In Summe haben wir 135 km und 1120 Höhenmeter zurück gelegt. Die Pizza am Abend hatten wir uns sehr verdient.