Sonntag, 21. Mai 2017

Wiesing- Landeck

Bei anfangs schönem Wetter sind wir den Inntalradweg weiter gefahren. Der Radweg ist auch auf diesem Teil der Strecke sehr angenehm, eben und schön. Gegen Mittag ist das Wetter langsam schlechter und windiger geworden. Zuerst hat uns das nicht wirklich gestört da wir starken Rückenwind hatten und dadurch mit fast 30km/h den Inn entlang gedüst sind. Leider hat der Wind am frühen Abend gedreht und wir sind fast nicht mehr weiter gekommen. Als dann auch noch die ersten Blitze zu sehen waren, haben wir beschlossen die letzten 20km bis Landeck mit dem Zug zu fahren. In Summe sind wir aber trotzdem 100 km gefahren.


Donnerstag, 18. Mai 2017

Eggstädt - Dorf in Wiesing

Mit noch immer sehr schlimm schmerzenden Beinen und nach einer weiteren kurzen Nacht haben wir den angenehmeren Teil der Route begonnen. Relativ zügig sind wir vom Chiemsee zum Inntal nach Kufstein gefahren, wo Viki und Martin in den Zug nach Wien gestiegen sind. Wir haben eine ein bisschen längere Pause in Kufstein eingelegt und gegessen und sind dann das sehr ebene und schöne Inntal am Radweg bei bestem Wetter entlang gefahren. Um 20:00 Uhr sind wir nach in Summe 115 Kilometern in Dorf in Wiesing angekommen und verbringen die Nacht in einem Schlaffass.

Haiding - Eggstädt

Nach einer kurzen Nacht haben wir noch etwas zu müde eine wegtechnische Fehlentscheidung getroffen. Anstatt über den Attersee, Salzburg und Traunstein zu fahren hat uns Google Maps die um ca 5 km kürzere Strecke über das Oberösterreichische Hügelland nach Braunau vorgeschlagen. Noch geschlaucht vom letzten Tag fanden wir das 5-Kilometer -Argumetn sehr gut dabei aber ohne über das Höhenprofil nachzudenken. Das haben wir von 11:00 bis 1:00 in der Früh als wir endlich in Eggstädt angekommen sind sehr bereut. So schön die Landschaft auch ist, Fahrrad fahren wird bei dauerndem auf und ab sehr anstrengend, um 13:00 hatten wir nach 4 Stunden Fahrzeit gerade einmal 40 Kilometer zurück gelegt. Schlussendlich sind wir aber mit schmerzenden Beinen nach 175 Kilometern gut angekommen und im Hotel, das uns die Schlüssel hinterlegt hatte, ins Bett gefallen.




Dienstag, 16. Mai 2017

Röhrenbach - Haiding





Frisch und munter sind wir um 7:30 in Röhrenbach weggefahren - weniger frisch und munter sind wir um 00:20 in Haiding angekommen. Unser sehr optimistischer Plan bis nach Attersee zu fahren ist sich um 50 Kilometer nicht ausgegangen. Übers Kamptal ging es nach Krems auf den Donauradweg. Dem sind wir  bis Mauthausen gefolgt und sind dann übergesetzt und bis Linz gefahren. Von Linz gings dann weiter bis Wels und zum Hotel in Haiding. In Summe sind wir ungefähr 250 Kilometer gefahren (wir sind uns nicht ganz sicher, das Navi lebt nicht lang genug). Gegen Ende war es schon eher anstrengend und im Dunkeln fahren war dann auch irgendwann eher unangenehm, aber der Rest des Tages war wirklich schön. Das Wetter war super und der Donauradweg ist wunderschön und angenehm zu fahren.

Montag, 15. Mai 2017

Grado EXTREM!

Und auch dieses Jahr fahren wir wieder von Wien nach Grado, damit es aber nicht langweilig wird haben wir die Route ein bisschen verändert und fahren über Salzburg nach Tirol, streifen die Schweiz und gelangen dann über den Gardasee und Venedig nach Grado. Die Strecke ist um 400 km länger als die der letzten Jahre. Vor allem die ersten zwei Tage werden sehr intensiv. Die ganze Strecke fahren Felix und Franziska, Martin und Viktoria werden die ersten drei Tage dabei sein und Myriam steigt ab Freitag ein. Jetzt packen wir noch die letzten Sachen und freuen uns schon auf morgen.

Montag, 2. Mai 2016

Lavamünd bis Resiutta


Da es in der früh in Lavamünd noch stärker als gestern regnete, fuhren wir mit einem Taxi nach St. Peter und dann mit dem Zug nach Villa.  Da der Wetterbericht recht hatte, konnten wir bei leichtem Regen unsere Fahrt Richtung Tarif antreten. Noch in Villach fragten uns zwei Holländerinnen mit einer veralteten Wegbeschreibung nach dem Weg nach Tarvis. In den nächsten zwei Stunden durften wir ihnen dann noch  an zahlreichen Stellen weiterhelfen, bis es auf der Bundesstraße nicht mehr möglich war, falsch abzubiegen. Um 16:00 waren wir nach einer anstrengenden Bergfahrt endlich in Tarvis und beim Beginn des Radwegs durch das Kanaltal. Nach einem Mittagessen auf dem ersten Rastplatz, den wir finden konnten, ging es flott bergab, wobei wir uns über das Ende des Regens und manchmal sogar einzelne Sonnenstrahlen freuten.
Nach Pontebba wird der Radweg an einem Friedhof vorbei steil bergauf, danach wieder steil bergab und in einer leichten Kurve sofort wieder bergauf geführt. In der regennassen Kurve rutschte Matildas Rad ab und Matilda lag am Boden. Die nächste halbe Stunde verbrachten wir damit, ihre Schürfwunden im Gesicht, auf den Händen und am Knie zu verarzten.
Um knapp vor 20:00 beendeten wir die 80km Etappe in einem Hotel in Resiutta und gehen jetzt nach einem scheußlichen Abendessen schlafen.








Ehrenhausen bis Lavamünd

Eine Personalrocharde hat stattgefunden: Gestern abend ist Claudia mit dem Zug in Ehrenhausen angekommen heute in der Früh ist Jonathan mit dem Zug abgefahren. Um 09:00 Uhr startet wir los, 10 min später bleiben wir stehen, um uns unser Regengewand anzuziehen. Die nächsten siebeneinhalb Stunden ziehen wir es nicht mehr aus. Es regnet und regnet und regnet während wir nach Eibiswald radeln. Nach einer Stunde verlassen uns Franziska, Viki und Martin, da sie über die Soboth nach Klagenfurt zum Zug sprinten wollen. In Eibiswald beschließen wir (Claudia, Felix und Matilda in Anbetracht der schlechten Wetterlagen  (wer weiß, vielleicht schneit es sogar dort oben) "nur " über den niedrigeren Radelpass zu fahren. Über das Drautal in Slowenien strampeln wir immer nasser werdend wieder in Richtung Österreich. In Lsvamünd beenden wir pitschnass die heutige Etappe nach 70 km. Unser völlig überheiztes Zimmer gleicht momentan einem Dampfbad denn aufgeweichte Schuhe etc. trocknen gemächlich auf den Heizkörpern.

Kurze Pause vorm Radlpaß